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Das Finnland-Institut lädt ein
OUTI PIESKI (geb. 1973 in Helsinki) wohnt in der samisch geprägten Region von Utsjoki. Sie verwendet oft traditionelles samisches Handwerk als Teil ihrer Gemälde und Installationen, was diesen eine ganz neue Substanz verleiht. In den Landschaften ihrer Gemälde spiegelt sich die Erfahrung einer verlorenen Heimat wieder. Die Werke sind von der Beziehung zu den Landschaften der näheren Umgebung inspiriert, die Erfahrungen und Gefühle verbinden sich mit der Geschichte und den Geschichten der verschiedenen Orte. Genau so wie ein Fjäll oder Baum einen Wanderer beobachtet, nimmt ein Gemälde auch den malenden Künstler wahr. Ein bestimmter Ort in der Landschaft nimmt eine Persönlichkeit an, wird zu einer Gestalt, und das Gemälde als Artefakt wird für seinen Urheber lebendig wie ein Talisman oder eine Ikone. Pieski hat auch verschiedene Wohn- und Schutzhütten kreiert. Diese Hütten aus bunten Decken sind mit einem Sicherheitsgefühl und Kindheitserinnerungen verbunden. In der vorliegenden Ausstellung wird beispielsweise die Installation Piilopaikka („Versteck“) realisiert. Die Kommunikation zwischen Innen- und Außenteil läuft durch märchenhafte Löcher in den Wänden.
Zu MIRKA RAITO s (geb. 1975 in Helsinki) Schaffen zählen Gemälde, Zeichnungen, Performances und Installationen. Raitos Bildwelt besteht aus Arrangements und Studien des menschlichen Zusammenseins, die einer Vorstellung oder einem Traum ähnlich sind. Die Grenze zwischen Innen und Außen ist oft undeutlich oder der Ort des Geschehens ist im Grenzgebiet zwischen Stadt und Waldrand situiert. In ihren Gemälden erforscht Mirka Raito auch den Raum und den gegenständlichen Aspekt des Werkes. Das Bild hat beispielsweise ein Loch oder eine Art Fenster, wodurch ein anderes Bild zu sehen ist, oder das Gemälde entwickelt sich mittels dreidimensionaler Elemente zu einem räumlichen Werk. Die Künstlerin interessiert sich für die Ahnung, dass etwas im Bild verborgen oder verschwunden ist und für den Blick des Betrachtenden. Es stellt sich die Frage, wer eigentlich die Hauptperson des Bildes ist ... In der Ausstellung präsentiert Mirka Raito ihr Buchprojekt Kabinett. Hierfür hat sie anonyme Erinnerungstexte über Menschen und Orte gesammelt und daraus Zeichnungen gemacht, die auf der Stimmung und dem Inhalt der Texte beruhen. Neben ihrer geradezu intimen Arbeit als selbständige Künstlerin ist Mirka Raito auch als Performance-Künstlerin und Organisatorin verschiedener Kunstevents tätig. Sie kooperiert schon seit Jahren mit Vertretern verschiedenster Kunstrichtungen.


Eine wichtige Zusammenarbeitspartnerin ist Niina Lehtonen-Braun . Die beiden Künstlerkolleginnen arbeiten schon seit langem sehr intensiv und mit breitem Spektrum zusammen. Gemeinsam realisieren sie schon seit 15 Jahren Filme, Installationen, Mode- Shows, Club- und Performance-Abende; alles auf ihre eigene heitere und verrückte Art und Weise unter dem Namen JOKAklubi . Auch im Rahmen der Ausstellung im Finnland-Institut wird am 20. Februar ein JOKAKlubi-Abend im Berliner Club „ausland“ stattfinden. Bei den Performance-Abenden von JOKAKlubi geht es darum, Performance, Musik und anderes zu einem Themenabend zu kombinieren. So erfindet sich JOKAklubi immer neu, je nach Ort, Land und Kontext. – Die Künstlerinnen veranstalten in der Sommerzeit auch in Finnland JOKAklubi-Abende.


NIINA LEHTONEN-BRAUN (geb. 1975 in Helsinki) schöpft die Themen ihrer Kunst stets aus der nächsten Umgebung – aus der eigenen Lebenssituation und den Erfahrungen ihrer Freunde. In ihren neuen Werken, seien es Installationen, Videos oder Performances, steht der Umgang mit dem Publikum sowie mit den Menschen aus ihrer Lebensumgebung im Vordergrund. Die Künstlerin möchte ihre Lebenserfahrungen mit dem Publikum teilen, sie möchte auch die Reflexionen des Publikums darüber hören und – im Idealfall – eine Ausdrucksform finden, die diese Gefühle kommuniziert. Im Finnland-Institut präsentiert sie u.a. das Projekt Äitien Sanomaa/Mother Said mit Gedanken von Müttern und Großmüttern, darunter Ratschläge, Mahnungen und Erkenntnisse aus dem alltäglichen Leben, die sie seit Herbst 2009 in Collagenform sammelt. Die Collage ist für Lehtonen-Braun eine natürliche Methode, um Ideen zu verarbeiten und um Gefühle, spezielle Augenblicke und Gedanken aufzuzeichnen.

Ausgrabungen des Alltags - Arjen kaivauksilla wird vom 12. Februar - 8. April 2010 im Finnland-Institut zu sehen sein. Die Ausstellung ist wie folgt geöffnet: Mo 10-17 Uhr, Di-Do 11-19 Uhr, Fr 9-15 Uhr (Mi 10.3. ab 17 Uhr sowie Karfreitag 2.4. und Ostermontag 5.4. geschlossen). Weiteres Rahmenprogramm: Sa 20.2. ab 21 Uhr JOKAklubi (im Café ausland), Do 11.3. + Do 25.3. jeweils um 17 Uhr Ausstellungsführungen mit Niina Lehtonen- Braun (im Finnland-Institut).


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Jana Revontulet
19 April 2017 05:48
Heißen Kaffee und Tee zum Aufwärmen.

Marjaana
15 April 2017 18:50
Dir Bene und allen Portalern ein frohes Osterfest. Hyvää pääsiäistä!

Bene
15 April 2017 13:19
Froher Ostern Grin

Lea
10 April 2017 07:31
einen guten Start in die Osterwoche - Kaffee für alle Smile

Marjaana
08 April 2017 19:11
Es gibt 5 Beiträge über Tuuletar. Klar, denn sie sind im Mai auf DFG-Tour. Über Jazzahead gibt es 3 Beiträge und noch eins "in der Pipeline". Das ist sicher ok so!

Anna Karenina
08 April 2017 13:21
Achja, am 27. April ist "Finnish Night" im Schlachthof

Anna Karenina
08 April 2017 13:20
...ist vllt. etwas runtergefallen hier, zwischen den 27492 Artikeln über Tuuletar

Anna Karenina
08 April 2017 13:19
Die Bremer Messe jazzahead! läuft ab 15. April und hat dieses Jahr Fokus auf finnischen Tango

Lea
05 April 2017 19:58
fleißige Chefin!! Hoffe, Dir gehts besser Frown

Tim Jonathan
04 April 2017 23:56
Willkommen Tarja Smile !!!

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